Vergleich
Shopify vs. WooCommerce: Was passt zu deinem Shop?
Shopify ist eine gehostete Plattform mit monatlichem Tarif, bei der Hosting, Checkout und Sicherheit inklusive sind. WooCommerce ist ein kostenloses Open-Source-Plugin für WordPress, bei dem du Hosting, Updates und Erweiterungen selbst organisierst. Shopify passt, wenn du wenig Technik betreuen willst. WooCommerce passt, wenn du volle Kontrolle brauchst oder schon auf WordPress arbeitest.
Shopify vs. WooCommerce ist vor allem eine Frage, wie viel Technik du selbst betreuen willst. Shopify ist eine gehostete Plattform, die du monatlich mietest. WooCommerce ist ein kostenloses Plugin, das aus einer WordPress-Seite einen Shop macht, und alles drumherum organisierst du selbst.
Damit du meine Einschätzung richtig einordnest: Ich arbeite ausschließlich mit Shopify. Meinen eigenen Shop Techno Essentials habe ich 2018 mit zwei Freunden auf Shopify gestartet und selbst aufgebaut, heute baue und migriere ich als offizieller Shopify Partner Shops für andere. Ich versuche trotzdem, WooCommerce fair darzustellen, und sage dir unten auch, wann es die bessere Wahl ist. Alle Zahlen stammen von den Herstellerseiten und sind mit Quelle verlinkt.
Shopify vs. WooCommerce: der Grundunterschied
Shopify ist Software, die du mietest, WooCommerce ist Software, die du selbst betreibst. Daraus ergeben sich fast alle weiteren Unterschiede bei Kosten, Wartung und Freiheit.
Shopify: gehostete Plattform mit Monatstarif
Shopify beschreibt sich selbst als „Commerce-Plattform, bei der Hosting, Checkout, Zahlungen, APIs, Apps und Support bereits voll integriert sind“ (Quelle: Shopify, abgerufen 23.09.2026). Laut Preisseite enthält jedes Abo Hosting mit unbegrenzter Bandbreite und ein kostenloses SSL-Zertifikat, du musst also keinen Server mieten (Quelle: Shopify, abgerufen 23.09.2026).
Du loggst dich ein, wählst ein Theme, legst Produkte an und verkaufst. Den Betrieb der Plattform übernimmt Shopify, einen eigenen Server brauchst du nicht.
WooCommerce: Open‑Source‑Plugin für WordPress
WooCommerce nennt sich selbst „the open-source ecommerce platform for WordPress“ und betont: „Our core platform is free“ (Quelle: WordPress.org, abgerufen 23.09.2026). Du installierst es als Plugin in einer WordPress-Installation, die auf deinem eigenen Hosting läuft.
Laut Plugin-Verzeichnis braucht WooCommerce (Version 11.1.2) unter anderem PHP 7.4 oder neuer, MySQL 5.5.5 oder neuer (alternativ MariaDB 10.1 oder neuer) und WordPress 7.0 oder neuer (Quelle: WordPress.org, abgerufen 23.09.2026). Den Server dafür suchst, bezahlst und pflegst du selbst oder mit einem Dienstleister. Dafür gehören dir laut WooCommerce Inhalte und Daten vollständig, und du kannst sie jederzeit exportieren.
Was kosten Shopify und WooCommerce?
Shopify hat feste Monatstarife, WooCommerce hat keine Plattformgebühr, dafür variable Kosten für Hosting und Erweiterungen. Welche Variante günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Erweiterungen und wie viel technische Betreuung du brauchst.
Shopify‑Tarife laut Preisseite
| Tarif | Jährliche Zahlung | Monatliche Zahlung |
|---|---|---|
| Basic | 27 € pro Monat | 36 € pro Monat |
| Grow | 79 € pro Monat | 105 € pro Monat |
| Advanced | 289 € pro Monat | 384 € pro Monat |
| Plus | – | ab 2.100 € pro Monat |
Quelle: Shopify-Preisseite, abgerufen 23.09.2026. Dazu kommen Zahlungsgebühren: Mit Shopify Payments kosten Online-Standard-Kartenzahlungen im Basic-Tarif 2,1 % + 0,30 €. Nutzt du statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter, fallen laut Shopify unter Umständen zusätzliche Transaktionsgebühren an, laut Preisseite 2 % im Basic-, 1 % im Grow-, 0,6 % im Advanced- und 0,2 % im Plus-Tarif.
WooCommerce: kostenloses Plugin, variable Nebenkosten
WooCommerce selbst kostet nichts: „Free, with no monthly subscription“ (Quelle: WooCommerce, abgerufen 23.09.2026). Auf derselben Seite nennt WooCommerce seine eigenen Richtwerte für die übrigen Posten:
- Hosting: 25 bis 350 US-Dollar pro Monat „for most stores“, abhängig von Traffic und Leistung.
- Erweiterungen: 29 bis 299 US-Dollar pro Jahr und Erweiterung.
- Zahlungen: keine Plattformgebühr, nur die Gebühren deines Zahlungsanbieters.
Ein konkretes Beispiel aus dem offiziellen Marketplace: Die Erweiterung WooCommerce Subscriptions für Abo-Produkte kostet 244 € im 1-Jahres-Tarif (Preisanzeige bei Abruf aus Deutschland) (Quelle: WooCommerce Marketplace, abgerufen 23.09.2026). Laut Produktseite sind darin Updates, Support und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie enthalten.
Nicht in diesen Zahlen steckt die Zeit für Wartung, ob deine eigene oder die eines Dienstleisters. Eine ausführlichere Rechnung für Shopify findest du in meinem Artikel zu den Shopify-Kosten.
Shopify oder WooCommerce: die Vergleichstabelle
Die Tabelle legt WooCommerce und Shopify Punkt für Punkt nebeneinander. Zahlen und Leistungsangaben stammen von den Herstellerseiten, die unten verlinkt sind, Stand jeweils 23.09.2026 (Abruf). Die Theme-Anpassung beim Widerrufsbutton ist mein Weg bei Shopify, keine Herstellerangabe.
| Kriterium | Shopify | WooCommerce |
|---|---|---|
| Grundprinzip | Gehostete Plattform, Software zur Miete | Open-Source-Plugin für WordPress |
| Plattformkosten | Basic 27 € bis Advanced 289 € pro Monat (jährlich), Plus ab 2.100 € | Plugin kostenlos, kein Monatsabo |
| Hosting | Im Abo enthalten, inkl. SSL-Zertifikat | Selbst wählen, laut WooCommerce 25–350 US-$ pro Monat für die meisten Shops |
| Updates und Sicherheit | Plattform wird vom Anbieter betrieben, PCI-DSS Level 1 | Du aktualisierst WordPress, WooCommerce, Theme und Erweiterungen selbst |
| Apps und Erweiterungen | „Tausende“ Apps laut Preisseite | Hunderte kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen im Marketplace |
| Zahlungen | Shopify Payments oder externer Anbieter (mit Zusatzgebühr) | Freie Wahl, über 100 Zahlungs-Gateways laut WordPress.org |
| Skalierung | Höhere Tarife mit mehr Mitarbeiterkonten und höheren API-Limits | Unbegrenzte Produkte und Bestellungen, Hosting muss mitwachsen |
| Rechtliches in Deutschland | Rechtstexte über „Richtlinien“ im Admin, Widerrufsbutton z. B. per Theme-Anpassung | Deutsche Besonderheiten z. B. über Zusatz-Plugins wie Germanized |
Quellen: Shopify-Preise, WooCommerce Pricing, WooCommerce auf WordPress.org, Germanized auf WordPress.org, alle abgerufen 23.09.2026.
Skalierung im Detail
Bei Shopify wächst du über die Tarife. Laut Preisseite hat Basic keine zusätzlichen Mitarbeiterkonten, Grow 5, Advanced 15 und Plus unbegrenzt viele. Advanced bietet bis zu 2-fache, Plus bis zu 10-fache API-Ratenlimits für ausgewählte APIs.
Bei WooCommerce gibt es laut Hersteller „Unlimited products, orders, and APIs“, und die Kosten hängen an der Infrastruktur, nicht am Umsatz. Die Kehrseite: Wenn dein Shop wächst, musst du dafür sorgen, dass Server und Datenbank mitkommen.
Wartung, Updates und Sicherheit im Vergleich
Bei WooCommerce ist die Wartung deine Aufgabe, bei Shopify ist sie weitgehend Aufgabe des Anbieters. Das ist aus meiner Sicht der Punkt, den viele beim Vergleich unterschätzen.
Wartung bei WooCommerce
WooCommerce empfiehlt in der eigenen Update-Anleitung, vor jedem Update ein aktuelles Backup zu machen und das Update möglichst auf einer Staging-Seite zu testen: „Do not test updates directly on your production site. Test on staging first“ (Quelle: WooCommerce, abgerufen 23.09.2026). Auf der Staging-Seite sollst du WooCommerce, Erweiterungen, Zahlungs-Gateways und Theme gemeinsam aktualisieren und danach die wichtigsten Abläufe testen. Enthält ein Release einen Sicherheitsfix, rät WooCommerce, früher als geplant zu aktualisieren.
Dass WooCommerce laufend weiterentwickelt wird, zeigt das Changelog: Die beim Abruf aktuelle Version 11.1.2 ist laut WordPress.org vom 22.09.2026 (Quelle: WordPress.org, abgerufen 23.09.2026). Jede Erweiterung und das Theme haben eigene Versionen, die zueinander passen müssen.
Wartung bei Shopify
Shopify schreibt auf seiner Vergleichsseite, dass bei Open-Source-Plattformen wie WooCommerce „deine Teams selbst für das Hosting, die PCI-Compliance und Software-Updates verantwortlich“ sind (Quelle: Shopify, abgerufen 23.09.2026). Laut Preisseite ist Shopify nach PCI-DSS Level 1 zertifiziert, und alle Shops sind standardmäßig PCI-konform.
Beides sind Herstellerangaben, die jeweils für das eigene Produkt werben. Meine Einschätzung: Ganz wartungsfrei ist auch Shopify nicht, installierte Apps und angepasste Themes solltest du weiterhin im Blick behalten.
Rechtliches in Deutschland: Button, Rechtstexte, Widerrufsbutton
Die deutschen Rechtspflichten gelten unabhängig vom Shopsystem, du musst sie auf Shopify und auf WooCommerce umsetzen. Dieser Abschnitt ist ein technischer Überblick und keine Rechtsberatung.
Beschriftung des Bestell‑Buttons
Nach § 312j Abs. 3 BGB muss die Schaltfläche, mit der Verbraucher bestellen, „gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern ‚zahlungspflichtig bestellen‘ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet“ sein (Quelle: gesetze-im-internet.de, abgerufen 23.09.2026). Prüfe die Beschriftung in deinem Checkout, egal auf welchem System.
Für WooCommerce gibt es dafür unter anderem das Plugin Germanized. Laut Beschreibung passt es den Checkout- und Bestell-Button an die deutsche Button-Lösung an und kann Rechtstexte in E-Mails anhängen (Quelle: WordPress.org, abgerufen 23.09.2026).
Rechtstexte im Shop
Bei Shopify hinterlegst du AGB, Widerrufsrecht, Versandbedingungen und Impressum unter Einstellungen > Richtlinien. Gespeicherte Richtlinien werden laut Shopify automatisch in der Fußzeile des Checkouts verlinkt (Quelle: Shopify Help Center, abgerufen 23.09.2026). Ist deine Standardsprache verfügbar, bietet Shopify dort „Aus Vorlage erstellen“ an, den Inhalt passt du an deinen Shop an. Bei WooCommerce legst du die Rechtstexte als WordPress-Seiten an. Für die Inhalte selbst bist du auf beiden Systemen verantwortlich.
Widerrufsbutton seit 19.06.2026
Seit dem 19. Juni 2026 gilt § 356a BGB: Wer Verbrauchern den Abschluss von Fernabsatzverträgen über eine Online-Benutzeroberfläche ermöglicht, muss eine elektronische Widerrufsfunktion bereitstellen (Quelle: Noerr, 13.03.2026). Laut Gesetzestext (Quelle: gesetze-im-internet.de, abgerufen 23.09.2026) muss sie gut lesbar mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung beschriftet und während der Widerrufsfrist ständig verfügbar sein. Der Widerruf wird in einem zweiten Schritt über eine Bestätigungsfunktion mit „Widerruf bestätigen“ oder einer gleichbedeutenden Formulierung abgeschickt, danach folgt eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass auch ein klar beschrifteter Link reicht und die Funktion grundsätzlich nicht hinter einem Login versteckt sein darf (Quelle: Verbraucherzentrale, Stand 27.03.2026).
- WooCommerce: Germanized nennt in seiner Beschreibung einen „Withdrawal Button“ nach EU-Richtlinie 2023/2673.
- Shopify: Ich baue die Widerrufsfunktion direkt ins Theme ein, zweistufig und mit Bestätigungs-Mail, als Widerrufsbutton für Shopify für 149 € einmalig.
Wann WooCommerce besser ist
WooCommerce ist die bessere Wahl, wenn du volle Kontrolle über Code, Server und Daten willst und die Technik dafür selbst stemmen oder bezahlen kannst. Das ist meine Einschätzung auf Basis der Herstellerangaben oben.
- Du hast schon eine WordPress-Seite. Wenn deine Website mit viel Content bereits auf WordPress läuft, ergänzt WooCommerce sie um einen Shop, ohne dass du ein zweites System einführst.
- Content steht im Mittelpunkt. Wer vor allem über Blog, Ratgeber und Magazin verkauft, arbeitet im WordPress-Editor, den er ohnehin kennt.
- Du willst eigene Entwicklung. WooCommerce ist Open Source, Entwickler können laut WordPress.org jeden Teil des Plugin-Codes einsehen und über Hooks, Filter und REST-API anpassen.
- Du willst keine Plattformgebühr. Du zahlst Hosting und Erweiterungen, aber keinen Tarif an einen Plattformbetreiber und keine Zusatzgebühr für einen externen Zahlungsanbieter.
- Du hast technische Betreuung. Wenn du oder dein Team Updates, Backups und Staging sauber im Griff habt, fällt der größte Nachteil weg.
Wann Shopify besser ist
Shopify ist die bessere Wahl, wenn du verkaufen willst und dich nicht um Server, Updates und Sicherheit kümmern möchtest. Auch das ist meine Einschätzung, geprägt davon, dass ich meinen eigenen Shop seit 2018 auf Shopify betreibe.
- Du willst wenig Technik betreuen. Hosting und SSL-Zertifikat sind im Abo enthalten. Hosting, PCI-Compliance und Software-Updates liegen laut Shopify nicht bei dir, wie es bei WooCommerce der Fall ist.
- Du willst planbare Fixkosten. Der Tarif steht fest, Hosting-Wechsel oder Server-Upgrades entfallen.
- Du arbeitest allein oder mit kleinem Team. Die Zeit, die bei WooCommerce in Wartung fließt, steckst du in Produkte, Marketing und Kunden.
- Du nutzt Shopify Payments. Dann fällt die zusätzliche Transaktionsgebühr für externe Anbieter weg.
- Du willst wachsen, ohne umzuziehen. Von Basic bis Plus bleibst du im selben System.
Ehrlich gesagt: Wer Shopify wählt, gibt Kontrolle ab. Du arbeitest in den Grenzen der Plattform und kannst den Server nicht selbst anpassen. Ob das ein fairer Tausch gegen weniger Technikaufwand ist, hängt davon ab, wie viel dir diese Freiheit wert ist.
Von WooCommerce zu Shopify wechseln
Der Wechsel von WooCommerce zu Shopify ist gut machbar, wenn Daten und Weiterleitungen sauber geplant sind. Das größte Risiko ist nicht der Datenumzug, sondern alte URLs, die nach dem Umzug ins Leere laufen.
So gehe ich bei einer Migration zu Shopify vor:
- Bestandsaufnahme des alten Shops und Erfassung aller alten URLs
- Aufbau des neuen Shopify-Shops
- Übernahme von Produkten mit Varianten, Kunden, abgeschlossenen Bestellungen und Inhaltsseiten
- 301-Weiterleitung für jede alte URL auf die passende neue Seite
- Tests von Bestellung, Zahlung und Weiterleitungen vor dem Umschalten
Dein alter Shop verkauft währenddessen weiter, bis der neue umgeschaltet wird.
Praxisbeispiel: Bananalu
Ein Migrationsbeispiel aus meiner Arbeit kommt nicht von WooCommerce, sondern von Shopware, der Ablauf ist aber derselbe. Den Shop von Bananalu, einer D2C-Marke für Strumpfhosen und Dessous, habe ich in etwa zwei Wochen von Shopware zu Shopify migriert, mit Redirect-Konzept und SEO nach dem Umzug. Danach ist der organische Traffic um 50 % gestiegen, der Shop rankt mit 88 Keywords (Semrush-Schätzung, 09/2026).
Ein zweites Beispiel ist AWAPRO: über 2.000 Produkte, in etwa drei Wochen von JTL-Shop zu Shopify umgezogen (Projektdaten, Stand 17.09.2026).
Was die Migration kostet
Eine Migration zu Shopify beginnt bei mir ab 2.000 € netto zzgl. MwSt. Das ist ein Richtwert, das genaue Angebot bekommst du nach dem Erstgespräch. Alle Preise stehen auf der Seite Preise.
Das Erstgespräch ist kostenlos und enthält einen Shop-Check: Ich schaue mir deinen WooCommerce-Shop vorher an und zeige dir im Video-Call die größten Baustellen. Danach weißt du, ob sich der Wechsel für dich lohnt oder ob du bei WooCommerce besser aufgehoben bist.
Mein Fazit: Shopify oder WooCommerce?
Wenn du wenig Technik betreuen und dich aufs Verkaufen konzentrieren willst, passt Shopify. Wenn du bereits auf WordPress arbeitest, volle Kontrolle willst und Wartung abdecken kannst, passt WooCommerce.
Bei der Frage „WooCommerce oder Shopify?“ entscheiden die reinen Plattformkosten aus meiner Sicht selten. Entscheidend ist, wer sich um Updates, Sicherheit und Erweiterungen kümmert und was dich diese Zeit kostet. Rechne beide Varianten mit deinen eigenen Erweiterungen und deinem Hosting durch, bevor du dich festlegst.
Häufige Fragen
Ist WooCommerce wirklich kostenlos?
Das Plugin selbst ja: WooCommerce nennt die Kernplattform kostenlos und ohne Monatsabo. Du zahlst aber für Hosting, Zahlungsanbieter und gegebenenfalls kostenpflichtige Erweiterungen. WooCommerce selbst gibt für Hosting 25 bis 350 US-Dollar pro Monat für die meisten Shops an und für Erweiterungen 29 bis 299 US-Dollar pro Jahr und Erweiterung (Quelle: woocommerce.com/pricing, abgerufen 23.09.2026).
Was kostet Shopify im Monat?
Laut Shopify-Preisseite kostet der Basic-Tarif 27 € pro Monat bei jährlicher Zahlung und 36 € bei monatlicher Zahlung. Grow liegt bei 79 € bzw. 105 €, Advanced bei 289 € bzw. 384 €, Plus ab 2.100 € pro Monat (abgerufen 23.09.2026). Dazu kommen Zahlungsgebühren und gegebenenfalls App-Kosten.
Brauche ich bei WooCommerce ein Plugin für deutsche Rechtsvorgaben?
Eine Möglichkeit ist ein Zusatz-Plugin wie Germanized for WooCommerce. Es erweitert WooCommerce laut eigener Beschreibung um deutsche Rechtsanforderungen, passt unter anderem den Bestell-Button an die Button-Lösung an und ergänzt einen Widerrufsbutton. Ob dein Shop damit rechtssicher ist, klärst du mit einer Rechtsberatung, nicht mit einem Plugin.
Kann ich von WooCommerce zu Shopify wechseln, ohne Rankings zu verlieren?
Das Risiko entsteht vor allem, wenn alte URLs ins Leere laufen. Deshalb bekommt bei einer Migration jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite. Eine Garantie für Rankings gibt es nicht, aber ein sauberes Redirect-Konzept ist die wichtigste Voraussetzung.
Was kostet eine Migration von WooCommerce zu Shopify bei dir?
Eine Migration zu Shopify beginnt bei mir ab 2.000 € netto zzgl. MwSt. Das ist ein Richtwert, das genaue Angebot bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch mit Shop-Check. Alle Preise findest du unter /preise.
Quellen
- Shopify: Preise (Tarife, Zahlungsgebühren, Hosting), Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- Shopify: Shopify vs. WooCommerce, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- Shopify Help Center: Wichtige Informationen auf der Checkout-Seite für Deutschland anzeigen, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- WooCommerce: Pricing, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- WooCommerce Marketplace: WooCommerce Subscriptions, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- WooCommerce Docs: How to update WooCommerce, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- WordPress.org: WooCommerce (Plugin-Verzeichnis), Stand Version 11.1.2 vom 22.09.2026, abgerufen am 23.09.2026
- WordPress.org: Germanized for WooCommerce (Plugin-Verzeichnis), Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- Gesetze im Internet: § 312j BGB, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- Gesetze im Internet: § 356a BGB, Stand ohne Datum, abgerufen am 23.09.2026
- Verbraucherzentrale: Widerrufsbutton ab Juni 2026, Stand 27.03.2026, abgerufen am 23.09.2026
- Noerr: Umsetzungsgesetz zum Widerrufsbutton veröffentlicht, Stand 13.03.2026, abgerufen am 23.09.2026